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Angeborene Herzfehler sind die häufigste angeborene Organfehlbildung des Menschen. Am Isar Herz Zentrum stehen erfahrene Spezialisten zu ihrer wirksamen Behandlung bereit.

 

Alle Strukturen des Herzens können von angeborenen Herzfehlern betroffen sein. Demzufolge ist das Spektrum dieser Erkrankungen breit.

Die häufigsten sind der Ventrikelseptumdefekt (VSD) und der Vorhofseptumdefekt (PFO/ASD). Beim VSD besteht ein Defekt in der Scheidewand zwischen den beiden Herzkammern, dem so genannten Ventrikelseptum. Beim PFO/ASD handelt es sich um ein kleines Loch in der Vorhofscheidewand, welche die beiden Herzvorhöfe voneinander trennt.

Das Herz-Team am Isar Herz Zentrum legt gemeinsam mit erfahrenen Herzchirurgen für jeden Patienten die optimale Behandlung seines angeborenen Herzfehlers fest. "Durch die besondere Expertise im Bereich der Bildgebung und die vielen gemeinsamen Eingriffe sind wir am Isar Herz Zentrum ein eingespieltes, interdisziplinäres Team. Damit können wir auch komplexe und schwierige Eingriffe sicher und für den Patienten sehr schonend durchführen", so Prof. Wassmann, Leiter des Bereiches invasive Kardiologie.
Das Herz-Team steht Ihnen nicht nur für fundierte Diagnostik und Therapie, sondern gerne auch für eine zweite Meinung zur Verfügung.
Zur genauen Untersuchung des angeborenen Herzfehlers ist in der Regel ein Schluckecho, kurz TEE, erforderlich. Dabei wird eine Echosonde über die Speiseröhre zum Herzen vorgeführt. Deshalb nennt man dieses Untersuchungsverfahren auch Schluckecho; vom „Schlucken“ der Sonde. Da diese unmittelbar hinter dem Herzen liegt, lassen sich Defekte hier in einer exzellenten Bildqualität darstellen.
Diese sichere Befunderhebung mittels moderner Bildgebung ist sehr wichtig, um das weitere Vorgehen zur Therapie des angeborenen Herzfehlers zu bestimmen. Meist kann bereits nach dem TEE eine Aussage über das optimale Behandlungsverfahren getroffen werden.
Ist ein chirurgischer Verschluss des Defekts notwendig, wird die Brustwand eröffnet. Dann vernäht der Operateur den Defekt mit einem sogenannten patch. Dieses Vorgehen wird auch Flicken genannt.
Eine solche Operation kann jedoch heute durch den Einsatz moderner Verschlusssysteme, der Occluder, in vielen Fällen vermieden werden. Dabei wird mit einem Katheter über eine Vene in der Leiste ein Verschluss-Schirmchen zum Defekt im Herzen vorgeführt. Dieses Schirmchen kann den Defekt auch ohne Operation dauerhaft verschließen.

Patientenmanagement Isar Herz Zentrum

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